Arbeit und Bildung
Neubau Campus Technik AG, Grenchen
Bauherrschaft
Thomke Invest AG,
Stans
Bricks AG,
Muri b. Bern
Campus Technik AG,
Grenchen
5’500 m² Nutzfläche
1’500 m² Businessfläche
Die Anfänge des CAMPUS TECHNIK gehen auf das Jahr 2017 zurück. Damals präsentierte sich folgende Ausgangslage: Die rund 120 Lernenden, die von SWISSMECHANIC Solothurn ausgebildet werden, und die 500 angehenden Technikerinnen und Techniker, die an der hftm in Grenchen studieren und in über 200 Betrieben der Region arbeiten, benötigten aus Kapazitätsgründen einen neuen Standort. Ziel war und ist es, die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses mit grösseren, geeigneteren und top ausgestatteten Räumlichkeiten auf ein höheres Niveau zu heben und mehr junge Menschen zu motivieren, ihre Aus- und Weiterbildung in der MINT-Branche zu suchen. Mit der Inbetriebnahme im August 2025 wurde dieses Projektziel vollumfänglich erreicht.
Bauherrenvertretung Nutzer/Betriebe mit folgenden Aufgaben:
- Vertretung der Nutzer und Betriebe gegenüber Totalunternehmer, Planer und Dritte
- Vorbereitung und Führung der internen Bausitzungen mit dem Auftraggeber
- Teilnahme an den Mietersitzungen mit Bauherrschaft, Totalunternehmer und Auftraggeber
- Kontrolle, Bearbeitung und Freigabe der Raumblätter, Bau- und Haustechnikpläne
- Erstellung der Änderungsanträge inklusive Kostenkontrolle
- Mitarbeit bei dem Betriebskonzept und der Schliessplanung
- Abnahmen der Mieterausbauten inklusive Kontrolle der Mängelbehebung
- Unterstützung bei Beschriftung, Mobiliar für die Mensa, Umzug und Inbetriebnahme
- Allgemeine Beratung zu der Architektur, dem Bau und dem Betrieb
Die Herausforderung lag in der engen und vertrauensvollen Einbindung der Nutzer und Betriebe, die ihr Kerngeschäft parallel zum Bauprojekt weiterführten.
Durch eine effiziente Vertretung der Nutzer gegenüber dem Totalunternehmer und den Planern konnte diese Herausforderung erfolgreich gemeistert werden. Die komplexen Raumblätter und Änderungsanträge, die während der Ausführungsphase anfielen, wurden durch sorgfältige Kontrolle und Freigabe erfolgreich gesteuert. Unerwartete Mehrkosten aus Raumblättern und Änderungsanträgen konnten durch transparente Kommunikation und Kostenkontrolle beherrschbar gemacht werden. So wurde sichergestellt, dass das neue Gebäude den Nutzeranforderungen entsprach.